Organisation
und Aufbewahrung von Notgeld
von Ernst
Berger
Bei
der Beantwortung dieser Frage kommt es selbstverständlich
auch darauf an, wieviel Notgeldscheine ich sammeln will:
Nur von einer Stadt oder Ort, vom Bezirk, von einem
Bundesland oder will ich nach Möglichkeit in den
Besitz aller Notgeldscheine kommen? Oder zumindest sovieler
wie nur möglich. Bei meinen nachstehenden "Gedanken"
gehe ich vom letzteren Fall aus.
Früher
wurden eigene Notgeld-Alben am Markt angeboten. Siehe
dazu die nachstehenden Fotos. Meines Wissens ist das
heute nicht mehr der Fall.
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Auch
haben sich Sammler " eigene Alben " angefertigt,
wie das nachstehende Beispiel zeigt.
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Darüber
hinaus wurden Notgeldscheine, ähnlich wie bei den
Briefmarken "gefalzt". Und auch Briefmarkenalben
mussten "herhalten".
Diese bisherigen Aufbewahrungssysteme haben aber alle
einen grossen Nachteil. Man sieht beide Seiten nicht
gleichzeitig. Man muss daher immer wieder heraus nehmen.
Es muss häufig umgesteckt werden usw. usw.
Die beiden nachstehenden Bilder zeigen Ihnen die optimale
Lösung. Und zwar, wie von mir scherzhaft bezeichnet
als "Mercedes-Lösung". Es sind dies Alben
mit verstärkten Klarsicht-Folien, mit verschiedenen
Grössen für die Einlagemöglichkeit, ähnlich
oder genauso wie diese für Banknoten etc. am Markt
angeboten werden. "Mercedes-Lösung" deswegen,
weil, wenn Sie so alle ca. 64.000 Notgeldscheine "organisiert"
haben, sich um dieses Ordnungssystem wahrscheinlich
einen Mercedes kaufen hätten können. ............
;-)
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Da
ich mir einen Mercedes nicht leisten kann, habe ich
mich für die "Moped-Lösung" entschieden,
wie die nachstehenden Bilder zeigen. Diese ist aus meiner
Erfahrung auch noch etwas verbesserbar, was ich anschliessend
vermerke.
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Besser
ist es runde Ringmappen zu verwenden. Mit einer Rückenbreite
von ca. 3-5 cm. Und mit 4 bzw. 5 Ringen. Um Kosten
zu sparen kann man Angebote am Markt abwarten, wie
es diese immer wieder gibt. Zum Beispiel bei Libro,
Pagro, Thalia oder auch Interspar, Hofer usw.. Eine
Ringmappe sollte nicht wesentlich mehr als öS
30,00 kosten und eine Klarsichtfolie sollte nicht
auf mehr als öS 0,20 kommen. Da habe ich immer
gleich mit 500 oder 1.000 Stück "zugeschlagen".
Schilling-Preise habe ich vorhin deswegen erwähnt,
weil mir diese so noch in Erinnerung sind. Wichtig
ist, dass Sie nicht zuviele Notgeldscheine in eine
Klarsichfolie geben. Die meisten Notgeld-Sätze
bestehen aus 3 Stück (10, 20 und 50 Heller).
Und immer gut unten oder an den Seiten "anschlagen",
dann gibt es fast oder ganz wenig "Verrutschungen".
Diese können bei der "Mercedes-Lösung"
nicht vorkommen, aber alles hat eben seinen Preis.
Hat also ein Notgeldsatz mehrere Stücke und Sie
können auf keiner Seite mehr "anschlagen",
dann verwenden Sie eben eine neue Klarsichtfolie.
Sie
beginnen mit einer Mappe und können problemlos
nach einem Notgeldkatalog und dessen Nummerierung
einordnen, ergänzen usw. Sie sehen stets beide
Notgeldseiten. Füllen Sie eine Mappe nicht zu
prall an. Und legen Sie Mappen nicht aufeinander,
sondern stellen diese aufrecht wie ein Buch im Regal.
Wenn Sie in einer Mappe blättern, dann tun Sie
dies bitte vorsichtig um eben "Verrutschungen"
zu vermeiden.